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Robert und Bernadette Ahl laden zur »Sunday Clubnight«

Wenn die Hammond-Orgel aus ihrem »Schatten-Dasein« befreit wird...

Walldorf. Es ist dieser ganz ei­gene Sound. Ein Sound, ohne den bei den meisten Musikpro­duktionen nichts geht. Weder bei Santana, Sting und Phil Col­lins noch bei Ray Charles und vielen anderen Musikern da­mals wie heute. Es ist der Sound der Hammond-Orgel B3. Ein faszinierendes Instru­ment, das weiß auch Robert Ahl. Doch führt es nach wie vor ein »Schatten-Dasein«. Auf Ro­bert Ahl übt sie allerdings seit Jahrzehnten eine große Faszi­nation aus.

Für ihn ist es das Instrument. In jungen Jahren fiel ihm die erste Hammond-Orgel in die Hände, »seit dem bin ich die­sem Virus verfallen«. Und wer ihm beim spielen zuschaut, der spürt, was er damit meint. Es ist die Vielfalt, die Lebendigkeit seines Instruments. Egal ob er bei seiner ehemaligen Band Phil oder dem Gospelchor Kirr­lach oder in anderen Bands die Tasten drückt, die Hammond­Orgel gehört dazu, verwebt die einzelnen Instrumente mitei­nander, verbindet die unter­schiedlichsten Musikstile.

Seine Tochter Bernadette ist inzwischen ein fester Bestand­teil seiner musikalischen Begleitung. Seit sie vor zwei Jah­ren ihr Gesangstudium in Ham­burg erfolgreich abgeschlossen hat, lebt sie wieder in der Rhein-Neckar-Region, und ist nicht nur eine besonders hübsche Erscheinung mit einer per­fekten Bühnenpräsenz, sondern eine gefragte Sängerin.

Bei Robert Ahl und seinen »friends« wird alles gespielt, ob Rock und Pop, Blues und Latin, gerade so, wie es sich aus dem Augenblick heraus entwickelt. Songs, mit denen die Musiker etwas zu sagen haben. Live-Musik eben, ohne technischen Schnickschnack. »Ich will das Ursprüngliche« sagt Ahl, »wie in den alten Clubs in den Staa­ten«. Ahl und seine Band will handgemachte, handwerkliche Musik.

Es sind zwar gecoverte Songs die Ahl und seine Band spielt, doch entstehen sie jedes Mal neu. »Wir können was Eigenes machen und müssen uns keinem Trend unterordnen. Wir können die Musik jedesmal so neu formen, wie wir das möchten.«

Für den ersten Abend hat er eine außergewöhnliche Besetzung dabei: Drums Ralf Schmith; Bass Karsten Kulina; Gitarre Ralf Blaschke; Hammond Robert Ahl selbst; Ge­sang Bernadette Ahl.

Konzertbeginn im Session Kulturwerk ist am Sonntag 4. Februar, um 20 Uhr. red

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